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... wir für eine weitere Nacht ins Motel fahren, wird es bereits dunkel. Irgendwie erinnert das alles mehr an Groundhog Day als an La Dolce Vita. Der 1,3-Liter-Alfa nahm die alpinen Gipfel mit Bravour – sogar im späten Frühjahr lag dort noch Schnee, ganz im Gegensatz zu den sonnenüberfluteten Plätzen im Burgund. Am nächsten Morgen strahlt die Sonne durch die Vorhänge hindurch. Ich habe die Fährpassage nach England bereits verschoben, aber es bleiben trotzdem nur zwei Tage für die 1600 Kilometer bis nach Hause. Ich bewerte die Abwesenheit von Regen als gutes Zeichen: Wer wäre schon gern bei heftigem Regen durch die Alpen gefahren? Wir nehmen wieder Kurs auf Turin mit dem Ziel, so schnell wie möglich nach Frankreich zu kommen. Wir machen an derselben Raststätte Halt, wo wir gestern unsere Mission beendet hatten. Mark kramt sein Voltmeter heraus, verbindet es mit der Batterie und stellt fest: »Sie wird geladen!« Endlich kann unser Abenteuer beginnen. Ich steige ins Auto und krame nach einem Sicherheitsgurt, der nicht da ist. An viele Dinge muss ich mich erst noch gewöhnen. Ich greife neben mich auf den Boden, um die Handbremse zu lösen, bevor ich mich an den schirmförmigen Hebel unter dem Armaturenbrett erinnere. Auch die stehenden Pedale sind gewöhnungsbedürftig, aber all das ist schnell überwunden und verleiht dem Auto zudem den Charakter, nach dem ich ...
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