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... Sitz festklammert. Der in Wirklichkeit das Auto besser selber steuert und den Fahrer das wissen lässt. Ein Mensch, der keinen Benzingeruch erträgt. Dem in Kurven schlecht wird. Jemand mit Rederitis, die genau dann ausbricht, wenn wir Fahrer gerade im Flow sind, oder auf nasser Strecke nach Grip suchen. Eine Gestalt, die das Roadbook auf dem Autodach liegen lässt. Deren offene Handtasche in der ersten Kurve umfliegt, sodass Nasenspray, Äpfel, Sonnenbrillen unter die Pedale rutschen. Ein Sonderling, der auf ein ordentliches Klo muss, anstatt sich kurz in die Büsche zu schlagen. Jemand, der anständig behandelt werden möchte, der essen und trinken möchte, womöglich in einem schönen Bett schlafen. Jemand, der Käsefüße hat, oder zu viel Knoblauch gegessen hat? Ein idealer Beifahrer hingegen ist jemand, den das alles mindestens so begeistert wie uns alle, der aber auf keinen Fall selber ins Volant greifen möchte. Der Benzindämpfe und Ölduft mit geschlossenen Augen wohlig einatmet, den Zweitschlüssel sicher verwahrt und findet, wenn der Fahrer (die Fahrerin) ihren mal wieder nicht findet. Ein Organisationstalent, das den Zeitplan auswendig weiß. Der sich keinen einzigen Meter weit verfährt, selbst wenn das Roadbook voller Fehler ist. Die bedenklichen Überholmanöver ignoriert, am liebsten aktiv mitfährt und checkt ob die gegenüberliegende Spur frei ist. In ...
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