Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... sind die erste Interpretation des bald »Eistüten«-Design genannten Themas. All das kam im 1750 GTV zusammen, doch in typischer Alfa-Manier lebten alte Designthemen noch ein wenig weiter. Wie im 1300 GT Junior von 1968, der zwar die neuen hinteren Radkästen, aber noch die alte »Nase« und das alte Armaturenbrett mitschleppte. Im Segment der kompakten Coupés mauserte sich die Giulia GT-Familie schnell zu einer festen Größe. Der italienische Konkurrent, Lancias Fulvia Coupé, kam nicht an die Leistung des Alfa heran. BMWs 2002 war eine Limousine, MGB GT und Triumph TR6 waren nicht ausgefeilt genug und Alfas Erzrivale auf der Rennstrecke, der Lotus Cortina, basierte auf einem billigen Massenund Vertreterauto von Ford. In der neuen Fabrik von Arese bei Mailand wurden die GT weitgehend per Hand gebaut. Kostensenkung war noch kein Thema, stattdessen durchdrang der Rennsport-Bazillus fast alle Bereiche. Sogar die Alfa Lieferwagen und 4x4 hatten Twin-Cam-Motoren! Zugleich stellte sich heraus, dass der 1750 GTV mit 122 PS aus 1779 ccm Hubraum weit mehr war als nur ein Facelift. Die Sitze verfügten nun über herausziehbare Kopfstützen, und auch das Fahrwerk wurde geschärft. Um breitere Reifen aufziehen zu können, rüstete Alfa von 15- auf 14-Zoll-Felgen um, und das Rollzentrum wurde abgesenkt, um die Last der kurvenäußeren Rä- der zu senken. Ein Querstabilisator ...
Kommentare