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... Judge einbringen möchte, habe ich ihm dieses kleine Vorurteil verschwiegen. Und wurde sofort bestä- tigt: »It’s a wonderful way to retire!« antwortete mir einer der speziell aus den USA eingeflogenen, offensichtlich sehr sachkundigen älteren Herren auf die Frage, was ihn daran fasziniere, Jury-Judge zu sein. Ich mache es kurz: Bis auf diesen kurzen Déjà-vu-Moment, wurde keines meiner Vorurteile bestätigt! Weder steif, noch besserwisserisch. Im Gegenteil, die relaxte Gesamtatmosphäre schien sich auf Besucher und Juroren zu übertragen. Ein bekannter Design-Professor mit offensichtlich italienischen Wurzeln legte den Dress-Code für die Jury sehr frei zugunsten seines etwas schrägen Geschmacks aus und schien am Ende ohnehin mehr Augen für die attraktiven Ladies Judges, als für die ausgestellten Automobile zu haben. Von Besserwisserei also keine Spur. Aber die intensive und detaillierte Beschäftigung mit einigen ausgewählten Klassikern schulte das Auge und machte richtig Spaß. Von 1928 bis 1970 reichte die Spannbreite der Automobile in der Coachwork-Kategorie, in der ich jurierte. Mein heimlicher, persönlicher Favorit, ein Pegaso Z-102 mit herrlicher Touring Karosserie, den ein Sammler aus Spanien mitgebracht hatte, qualifizierte sich leider nicht für einen ersten Platz. Zu offensichtlich waren die kleinen Lässlichkeiten, die der Eigner beim Umgang mit ...
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