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... mit einem leichten Untersteuern, das beim Lupfen in ein leicht beherrschbares Übersteuern übergeht. Die etwas zu leichtgängige Lenkung spricht sehr spontan an, nur zwei Lenkradumdrehungen sind es von Anschlag bis Anschlag. Würden sich in Kurven nun auch noch die Schaltwippen mitdrehen, das »joie de vivre« wäre perfekt. Driften wie weiland die Herren Andersson, Thérier oder Nicolas ist auch möglich, vernünftigerweise aber nur im Track Modus. Dann wollen alle Schaltmanöver manuell ausgeführt werden, und das ESP regelt nur noch das Gröbste. Wer es dann übertreibt, riskiert einen Dreher – typisch Mittelmotorauto eben ... Das alles findet in einem sehr geschmackvoll und qualitativ hochwertig verarbeiteten Arbeitsumfeld statt. Nur die Oberseite des Instrumentenbretts ist nicht aus dem edelsten Kunststoff, und der klobige Bediensatellit für die Radioeinstellungen ist ein Relikt aus frühen Renault-Zeiten, jedoch gottlob komplett vom Lenkrad verdeckt. Die einteiligen Sabelt-Sitze wiegen nur je 13,1 Kilo und sind im Basismodell nur längs verstellbar. Für Obelix-Staturen könnte es eng werden in den mit abgestepptem Leder und Alcantara bezogenen Schalen, auch die Seitenführung im Schulterbereich ist dann limitiert. Nicht so beim OCTANE-Redakteur, dem das gute Stück wie ein Maßanzug passte. Der Blick geht auf voll digitale Instrumente, die sich analog zum ...
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