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... Whitney einen komplett neuen Gasturbinenwagen zu entwickeln. Lotus-Chefdesigner Maurice Philippe wurde mit dem Projekt betreut und wählte angesichts des Erfolgs des STP-Paxton auch für den Typ 56 den bewährten Allradantrieb von Ferguson. Pratt & Whitney machte zur Auflage, die Ausgangwelle des Motors nicht mit Radialkräften zu beaufschlagen (daher konnte auch kein konventionelles Getriebe angeflanscht werden). So wurde entschieden, den Antrieb über zwei Gelenkwellen entlang der linken Seite des Autos auf die Vorderund Hinterachse zu leiten. Doch wie sollte das Drehmoment vom hinter der Turbine angebrachten Planetenradsatz auf diese Wellen gelangen? Die Lösung fand Derek Gardner, der 1969 einen Allradantrieb für Matra entwickelt hatte und später als Chefkonstrukteur für Tyrrell bekannt wurde. Er entwarf ein Verteilergetriebe mit Magnesiumgehäuse, in dem eine 76 mm breite Hi- Vo-Kette von American Morse untergebracht war. Über dieses Getriebe wurde das Drehmoment auf die beiden Gelenkwellen und dort weiter auf die Achsen übertragen. Nachdem die USAC mit dem Versuch gescheitert war, Turbinen ganz zu verbannen, setzte die Motorsportbehörde für 1968 weitere Reglementänderungen durch. Im Januar 1968 erfolgte das Verbot, vorne gleich große Reifen wie hinten aufzuziehen (wie es der STP-Paxton 1967 noch praktizierte). Eine weitere ...
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