Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... für das Rennen unerwartete Konsequenzen nach sich ziehen sollte. Im März 1968 war das erste Auto fertig. Birchall erinnert sich an den ersten Test im »Brickyard« mit Jim Clark am Steuer. »Jimmy fand das Auto absolut fantastisch. Andy Granatelli riet ihm daher, tief zu stapeln. Man würde das Auto verbieten, wenn man herausbekäme, wie schnell er schon unterwegs gewesen war.« Ende April wurden nach der Pressevorstellung vier fertige Wagen per Luftfracht nach Indianapolis transportiert. Tests begannen am 1. Mai, doch das Rennen fand erst am 30. statt. STP nannte zwei Autos (56/2 und 56/4), Team Lotus zwei weitere für Mike Spence (56/1) und Hill (56/3). Die ersten Zeiten waren vielversprechend, am 7. Mai blieb Spence mit einem Schnitt von 272,814 km/h knapp unter dem Rundenrekord. Dann lud Granatelli Spence ein, zum Ende des Tages 56/2 zu versuchen, auf dem sein Fahrer Greg Weld nicht auf Zeiten kam. Tragischerweise prallte der Brite dann in Turn 1 gegen die Mauer. Wobei sich das rechte Vorderrad aufstellte und ihn am Helm traf. Der 31-Jährige starb noch am selben Abend im Methodist Hospital. Nach dem tödlichen Unfall von Jim Clark exakt einen Monat zuvor in Hockenheim war die Belastungsgrenze für das Team damit fast erreicht. Doch wie sagte Birchall: »Wir hatten einen Job zu erledigen. Ein Kollege besorgte vier schwarze Krawatten, wir ...
Kommentare