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... zu bieten. So stellen die Stuttgarter bereits im Oktober 1990 den 500 E vor – mit einem V8-Motor unter der Haube und einer nur dezent muskulöser gezeichneten Karosserie als bei den Brotund-Butter- Modellen der W 124-Baureihe. Nur etwas voluminösere Kotflügel, eine leicht tiefer gelegte Karosserie und eine modifizierte Bugschürze mit eingelassenen Nebelleuchten unterscheiden ihn von den übrigen Modellen. Andererseits hat er aber diesen Motor: Einen V-Achtzylinder mit fünf Liter Hubraum und 326 PS (240 kW). Damit wird die W 124-Limousine zum Wolf im Schafspelz: Nur 6,1 Sekunden benötigt der 500 E für den Spurt von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 250 km/h begrenzt. Der Motor und das Viergang-Automatikgetriebe stammen aus dem 500 SL, wurden aber für den Einsatz im 500 E überarbeitet: In ihm kommt erstmals der sogenannte Einheitsdeck-Motor zum Einbau. Dadurch gerät der 5,0-Liter-Motor um 16,5 Millimeter niedriger als im 500 SL (R 129). Ab Oktober 1992 wird die Motorleistung auf 320 PS (235 kW) leicht zurückgenommen, um den Kraftstoffverbrauch und die Schadstoffemissionen zu verringern. Im Vergleich zum 500 SL hat der 500 E eine kürzere Achs- übersetzung (1:2,82), was der Beschleunigung zugute kommt. Mit der W 124-Modellpflege 1993 ändert sich der Name: Die mittlere Klasse heißt nun E-Klasse, und wie bei den ...
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