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... Hans Buchwinkler auf und ließ sich den Gips über den Zehen aufsägen, damit er so besser die Kupplung bedienen konnte. Porsche hatte für die Bergrennen der Saison 1966 den 906 Bergspyder – wie vom Reglement nun gefordert – zu einem Coupé im 906-Look umgebaut. Der Achtzylinder-Boxermotor holte aus zwei Liter Hubraum etwa 245 PS. Basis war noch immer jener Spyder mit Chassisnummer 906 010, den Porsche 1965 auf Anraten von Mitter mit einem verwindungssteifen Gitterrohrrahmen und Lotus Formel-1-Teilen aufgebaut hatte. Der V6-Einspritzmotor des Ferrari Dino 206 S leistete zwar nur 230 PS, aber das Auto war zu Beginn des Jahres etwas leichter als der Porsche. Die Leistungsdaten der Autos schienen vergleichbar, die Verletzungen von Mitter sprachen gegen ihn. Im Training hatte Scarfiotti Probleme mit der Einspritzung, erreichte aber trotzdem 3:06,9 Min. und blieb damit bereits unter dem Vorjahresrekord von 3:07,5 Min. Mitter fuhr wohl mit dem Mut der Verzweiflung und überraschte mit der Trainingsbestzeit von 3:03,0 Min. Der 8. Internationalen Alpen-Bergpreis ging dann in die Motorsport-Geschichtsbücher ein! Gerhard Mitter schaffte im ersten Lauf eine sensationelle Zeit von 3:01,29 Min. und steigerte sich im zweiten Durchgang sogar auf unglaubliche 3:00,43 Min. Sein italienischer Rivale fuhr zwar auch ein hervorragendes Rennen, kam aber über ...
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