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... also, dass die Turiner eine Vielzahl von Autos quasi als ihren Besitz betrachten. Umso mehr muss es sie wurmen, einen Wagen, der so eindeutig aus den goldenen Nachkriegsjahren stammt, ganz offensichtlich ein schneller GT mit italienischem Look, nicht einordnen zu können. Als wir den Interceptor abstellen, nähert sich ein feiner Herr mittleren Alters, um den Wagen mit den Augen eines Rennpferdtrainers, der gerade einen neuen Hengst begutachtet, von allen Seiten zu inspizieren. Aber auch er muss den Namen am Emblem ablesen. »Ah ja … ein Iinterr-SEP-torr.« Wir sind zum einen hier, um die Geschichte dieses Wagens und seiner Entstehung zu erzählen, aber auch aus einem praktischen Grund. Dieses Exemplar gehört dem britischen Jensen- Spezialisten Cropredy Bridge Cars, der es auf der Automotoretrò in den Hallen der alten Fiat- Fabrik in Lingotto präsentieren möchte. Die Preise für den Interceptor haben in den letzten Jahren in Großbritannien angezogen, da kann es nicht schaden, auch auf dem europäischen Festland etwas Werbung zu machen. Und welcher Ort wäre dafür besser geeignet als der, an dem dieses Auto gebaut wurde? Unser elegant gekleideter Jensen-Bewunderer braucht mehrere Versuche, um die Carrozzeria zu erraten. Das ist angesichts der verworrenen Geschichte hinter der Entstehung des Autos ganz okay. Es grenzt an ein Wunder, dass ...
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