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... müsse. Ferdinand geht nach Wien, und wird mit seinem 1900 auf der Pariser Weltausstellung gezeigten Lohner-Porsche mit elektrischem Radnabenantrieb zu einem Pionier der E- Mobilität. Mit dem Semper Vivus kreiert Porsche im selben Jahr auch gleich noch den ersten funktionsfä- higen Vollhybridantrieb. Von 1906 bis 1923 schafft der geniale Autodidakt bei Austro-Daimler, baut mit dem flinken »Sascha« einen Rennwagen, der die mächtigen Mercedes nicht nur einmal piesackt. Bei seiner nächsten Station, der Daimler-Motoren-Gesellschaft, erhält seine Blitzkarriere einen ersten Knick. Der ewig unruhige, wenig budgetbewusste und jähzornige Porsche geht 1929 wie schon zuvor bei Lohner im Streit und gründet nach einem Intermezzo bei Steyr 1931 in Stuttgart sein eigenes Konstruktionsbüro. Mit von der Partie, als Teilhaber: Schwiegersohn Anton Piëch. Dazu brillante Ingenieure wie Ernst Komenda, Carl Rabe und Franz Xaver Reimspieß. Zwei Jahre später stößt auch Sohn Ferry zum Team. Aus der Kronenstraße kommen viele Innovationen: Wie die Ringsynchronisierung und die Drehstabfeder, die Porsche bis in die 1970er-Jahre im 911 einsetzen sollte. Doch nachdem Zündapp und NSU von Porsche konstruierte Kleinwagen nicht in die Serie nehmen, drohen überbordende Schuldenlasten. Da kommen zwei Aufträge als Rettung: der Auto Union-Grand Prix-Rennwagen und – mehr noch – ...
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