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... Rancho entwickeln die 1,4 Liter Hubraum bei niedrigem Tempo ziemlich viel Pepp. Erstaunlicherweise sind die Ventilschlepphebel dieses Exemplars noch nicht so zerbröckelt, der Motor läuft rund und ziemlich leise. Genauso erstaunlich ist, dass das Getriebe mit der von Porsche entwickelten Synchronisierung immer noch in den zweiten Gang schaltet, ohne dass die Zahnräder Schaden nehmen, was eine große Ausnahme ist. Der Schreiber dieser Zeilen weiß das, weil er selbst fünf Simca 1100 besessen hat, zwei davon sportlich angehaucht. Der Rancho fühlt sich also halbwegs, wenn nicht sogar vollkommen vertraut an. Der Glasfaseraufbau ragt zwar bedrohlich nach hinten hinaus, aber er macht den Matra weder hecklastig noch unberechenbar. Auch die Lenkung ist nicht sonderlich schwer – obwohl Lenkunterstützung nur in Form von Bizepskraft vorliegt. Untersteuern? Tut er, aber dafür braucht es schon eine ordentliche Geschwindigkeit. Erstaunlich ist auch, dass er nicht eindreht, wie es ein Dinghi tut, wenn es eine Boje umrundet. Zumindest nicht, wenn er leer ist. Und man kann mit ihm flott genug fahren, um mit modernen Autos mithalten zu können – in einem bequemen Sitz, von dem aus man die Funktionshebel bewundern kann, die so dünn wie Essstäbchen sind. Lässt er sich also gut fahren? Sein Komfort, seine Bodenhaftung und die Sicht nach draußen ...
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