Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... war«, so Opron. »Unser Modell wurde Entwürfen von Giugiaro und anderen vorgezogen, ich denke es veränderte einige der bei Fiat gängigen Prozesse. Wir bauten in nur 15 Tagen ein 1:1-Holzmodell – darauf bin ich noch heute stolz.« 1992 schied der 60-Jährige bei Fiat aus und gründete sein eigenes Design-Beratungsbüro. Für Ligier entstand unter anderem die 2000 in Genf gezeigte Studie Dragonfly, dazu kamen einige Vorschläge für Piaggio. Nun mit 85 lässt es der unbeugsame Gallier unter den Auto- Designern etwas langsamer angehen. Opron verfolgt noch immer das Auto-Design, ist aber kein Sammler. Er besitzt nur ein 2CV Cabrio, das er mit eigenen Designretuschen etwas aufgehübscht hat, und – als »Werkzeug« – eine Mercedes B-Klasse. Für das künftige Auto-Design wünscht sich Opron, der ursprünglich Architekt werden wollte, simplere Formen und sauberere Kraftstoffe. »Mit den Jahren schätze ich immer mehr den Minimalismus. Ich glaube nicht an Elektroautos, eher an Wasserstoff und fahrerlose, per Satellit gesteuerte Autos.« Er sei stolz darauf, »im Mittelalter der Autoindustrie« gearbeitet zu haben. »Weil wir die Frage nach wahrer Schönheit stellten und weil wir Kathedralen schufen. In ferner Zukunft wird das Auto als das wichtigste Objekt des 20. Jahrhunderts gelten, weil es nach 40.000 Jahren das Pferd ablöste.« Hoffen wir, dass man Robert Oprons Anteil an ...
Kommentare