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... Auf den 959 folgten nach und nach Modelle, die zu erschwinglicheren Preisen dem 911 zu 959-artigen Fahrleistungen verhalfen. 1987 war der 911 noch immer ein im Grenzbereich kritisches Auto (lupfe das Gas, und Du könntest Dich drehen). Aber auch Bergabfahrten auf nassem Untergrund (zu wenig Haftung auf der Vorderachse) oder brutales Untersteuern in zu schnell angegangenen engen Biegungen gehörten zu seinen schwachen Seiten. Los ging es nur ein Jahr später 1988 mit dem 911 Carrera 4 der »964« Generation. Seitdem gehören Allrad-Elfer zum festen Portfolio. Kurioserweise dauerte es aber bis 1995 und zum 911 Turbo der 993-Baureihe, ehe Porsche Turbopower und permanenten Allradantrieb wieder vermählte. Und danach bei jedem weiteren neuen 911 Turbo so verfuhr. Dieses Modell beschleunigte den 959 mühelos aus, doch verdankte es seine Entwicklung zu großen Teilen dem technologischen Fackelträger der 80er-Jahre – der zur Legende wurde. Während Porsche wie erwähnt mit jedem verkauften 959 Minus machte, entwickelte sich das rare Juwel schon bald zur kapitalen Wertanlage. Wer nach der Premiere der Studie 1983 in Frankfurt ein Auto vorbestellt hatte, konnte sein Geld in den folgenden vier bis fünf Jahren mehr als verdoppeln. Angesichts eines überreichen Angebots an immer neuen Supersportwagen trat danach ein Preisverfall ein; noch verstärkt durch die ...
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