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... Kunststoffe zum Einsatz. Folge: ein auf 1450 Kilo reduziertes Gewicht. Nur 42 Prozent aller Karosserieteile waren aus Stahl, verglichen mit 72 Prozent bei einem durchschnittlichen europäischen Auto aus dem Jahr 1985. Deutlich sichtbarer waren die Änderungen in der unteren Karosseriehälfte. Die Radhäuser mussten größere Räder und eine im Vergleich zum 911 Turbo sechs Zentimeter größere Spurweite aufnehmen. Lamellenartige Lüftungsschlitze und die Öffnungen an der Vorderseite der hinteren Kotflügel standen für die Bemühungen, dem Motor möglichst viel Luft zuzuführen und zugleich Hitze wieder schnell ins Freie zu leiten. Neben den an Trittbretter erinnernden Seitenschwellern war sicher der mächtige hintere Überhang mit seinem einem Leichtflugzeug zur Ehre gereichenden Leitwerk das auffälligste Designfeature des 959. Doch galt hier der Grundsatz form follows function. Der angepeilte cW-Wert wurde mit 0,31 sogar unterboten, und der 959 gehörte zu den wenigen Serienwagen, die ab einer ausreichenden Geschwindigkeit Abtrieb erzeugten. Beim Motor vom Typ 959/50 – der konstruktive Parallelen zum 935/76-Motor der Le Mans-Sieger 956 und 962 C nicht leugnen konnte – griff Porsche in die Vollen. Ein 2849 Kubikzentimeter großer DOHC-Sechszylinder mit vertikal geteiltem Kurbelgehäuse, wassergekühlten Vierventil-Köpfen, aber bewährter ...
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