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... verwendeten 105/6-Triebwerks sei. In Wirklichkeit wurde er mit Blick auf einen möglichen Le Mans-Einsatz auf dem Reißbrett neu entworfen. Im Grunde ist der 288 GTO ein direkter Vorgänger des von Ferrari dann 1983 für die Lancia LC2 der Gruppe C entwickelten V8 – wobei man den 126 C Formel-1-Motor als Referenz heranzog. Das neue Aggregat hatte keine Gemeinsamkeiten mit dem existierenden 308-Motor. Es musste wegen der Turboanlage längs statt quer eingebaut werden, mit dem Getriebe hinter dem Motor. Der Achtzylinder rückte dadurch so weit nach vorn, dass er zur Hälfte noch vor der Schottwand lag und deshalb zwischen Fahrer und Beifahrer ins Cockpit hineinragte! Auch wenn Ferrari dem Motor viele hochmoderne Komponenten spendierte, basierte die Struktur des GTO auf dem bewährten Stahlrohrrahmen des 308. Innenbelüftete Scheibenbremsen, Einzelradaufhängungen an Doppelquerlenkern und verstellbare Koni-Dämpfer nahmen sich der zusätzlichen Power an; im Cockpit sparten Kevlar- Sitze Gewicht; nicht reflektierende Oberflächen am Instrumententräger unterdrückten eine Blendung des Fahrers. Während der Entwicklung des 288 GTO weilte Fioravanti zwei bis drei Tage pro Woche in Maranello. Ganz oben auf seiner Todo-Liste stand die Kühlung des Bi-Turbo-Triebwerks. »Der Lufteinlass im unteren Türbereich führte Frischluft zu den Bremsen und zum Motorraum. Bei den ...
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