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... nur ihm und Klassikfreunden: Menschen drehen sich auf der Straße nach dem Roadster um oder sprechen ihn freundlich an und wollen mehr wissen. Und da gibt es einiges zu erzählen. Wenn man die Jaguar-Kürzel dieses XK 140 aufschlüsselt, steht SE für Special Equipment wie Speichenräder und Lucas-Nebellampen Typ 576, OTS für Open Two-Seater und C-Type Head für einen Competition-Zylinderkopf, der dem nominell 190 PS starken Sechszylinder noch mal 20 weitere Pferdchen beschert. Eine kuriose Schnittmenge teilt der XK 140 in dieser Konfiguration mit dem Ferrari Testarossa, der um dieselbe Zeit seinen Siegeszug über die Pisten dieser Welt antritt: die Farbe Rot am Zylinderkopf. Der Overdrive beschert dem Auto eine wundervolle Laufruhe: Bei Tempo 160 – den magischen 100 Meilen für die Bewohner der Insel – wird die Drehzahl auf 3800/min abgesenkt. In dieser Konfiguration erreicht der Jag fast 140 Meilen oder 225 km/h pro Stunde, wie sein Name verheißt. Aber die möchte man dem Beau aus Foleshill damals wie heute nicht antun und auch gar nicht erst den vermehrten Hang zum Übersteuern austesten. Mit dem schlanken Roadster zu rasen wäre ein Stilbruch, findet Ingo Maas – trotz seiner Affinität zum Rennsport der Sechzigerund Siebziger Jahre, zu Jim Clark und Jacky Ickx, als alles viel lauter, verwegener und näher am Publikum war als heute. Deshalb freut er sich ...
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