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... predigt.« China habe mittlerweile so viele Milliardäre wie die USA, sagt Hahn. Und die liebe man, weil sie erfolgreich die Lenkung des Kapitals, die kreative Verantwortung für Kapital – nicht Geld – übernommen hätten. »Und das in einem kommunistischen Land!« Die Fahrt im VW-Klassiker führt Hahn an die drei VW- Standorte in Sachsen: Zwickau, wo im VEB IFA-Kombinat PKW Karl-Marx-Stadt – dem späteren Fahrzeugwerk Mosel – 1990 der erste VW Polo in Rekordgeschwindigkeit nach dem »Mauerfall« vom Band lief, Chemnitz mit dem Motorenwerk und schlussendlich Dresden mit der Gläsernen Manufaktur. Der heute 91-Jährige steuert wie selbstverständlich das Käfer Cabriolet 1303: Der Käfer war bei Hahns Einsatz als Chef von ‚Volkswagen of America‘ 1959 bis 1964 sein Baby und sein erster großer Welterfolg für die Marke. Die erste Tagestour beginnt rund um Zwickau und Chemnitz, wo schon Hahns Vater – Carl Hahn senior – in den 1930er-Jahren im Management von DKW arbeitete und Carl junior seine ersten 16 Lebensjahre verbrachte. »Als 14-Jähriger habe ich schon in den Sommerferien im Werk der Auto Union in Chemnitz gearbeitet und Motoren reparieren geholfen. Da habe ich die Menschen kennengelernt und festgestellt, dass sie eine ganz besondere Verbundenheit mit ihrem Beruf haben«, sagt Hahn über die Sachsen. »Wenn nach dem Zusammenbau eines Motors noch eine ...
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