Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... dann wirkt es schneller und es wird warnend gefuchtelt. Ältere Herrschaften zum Beispiel haben einen anderen Bezug zur Schnelligkeit als Jüngere, da auch ihre Reflexe tatsächlich langsamer sind. Das bedeutet meistens: Jüngere dürfen nicht schneller fahren, als die Alten es können ... Geschwindigkeit ist messbar, unser Gefühl für sie nicht. Wie kann sich eine Kurve auf der Rennstrecke so langsam anfühlen, während einem eine vergleichbare auf der Autobahn den kalten Schweiß auf die Stirn treibt? Unvergesslich der Schreck, als mein Fiat Multipla auf der Autobahn bedrohlich zu kippeln anfing. Nie hätte ich gedacht, dass 79 km/h VIEL zu schnell sein könnten! 60 km/h auf der Piste sind eine gute, ja sehr, sehr gute Geschwindigkeit für Skier. Auf dem Rad ist alles über 40 km/h gefährliche Raserei. Für mich. Bei einigen Lesern wird es sich umgekehrt verhalten. Das Schlimmste ist aber, dass man in den modernen Autos die Geschwindigkeit gar nicht mehr spüren soll. Was soll das? Genau dieses Gefühl ist es doch, das uns das »Automobil« als solches verkauft hat. Und in den Sportwagen teils noch tut. Dabei ist eine gut dosierte Erfahrung von Geschwindigkeit für die meisten Menschen etwas Aufregendes, Erregendes, ja Befreiendes. Pustet Geist und Sinne durch und stellt die innere Balance wieder her. Kurztherapie durch Bewegung. Egal, ob es sich um Ski, ...
Kommentare