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... den Hammer. Und das für ein Auto mit Rost, Spachtelmasse, einem Interieur in Vinyl sowie Stoßfängern und Verdeckrahmen im nicht originalen Zustand. Doch das Baillon-Auto verfügte über eine Eigenschaft, die man für Geld nicht herbeizaubern kann: Glamour. Nach dem 250 GTO ist ein California Spyder einfach der begehrenswerteste klassische Ferrari aller Zeiten. Aber wieso kann ein Auto so viel Geld wert sein? »Es ist halt DER ikonische Sammler-Ferrari«, weiß der in der Schweiz ansässige Ferrari-Historiker Marcel Massini. »Schon der Name California elektrisiert. Man stelle sich eine dieser offenen Raritäten in den Swinging Sixties an der Côte d’Azur vor! Alle Stars und VIPs hatten einen, und heute sind sie Musthaves für ernsthafte Sammler.« Der Besitzer dieses speziellen Modells, Chassisnummer #2277GT, stimmt zu. Und beeilt sich zu sagen, dass mehr hinter einem California Spyder stecke als nur das schöne Gewand. »Es ist der beste klassische offene und zweisitzige Ferrari«, sagt Paul Michaels vom Londoner Classic-Car-Händler Hexagon. »Es ist das gesamte Paket – ein 250 SWB mit abgesägtem Dach.« Und Paul muss es wissen, besitzt er doch seit elf Jahren den hier abgelichteten #2277 GT und hat mit ihm bei europäischen Rallyes schon einige tausend Meilen zurückgelegt. Selbst wenn ein California Spyder sich auf der Küstenstraße zwischen Monaco und Menton ...
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