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... ihr eigenes Donnern haben: Harry A. Miller. Diesen März wird Harold Arminius Miller, amerikanischer Motorsport-Gigant, beim Amelia Island Concours d’Elegance gefeiert – 90 Jahre nach dem ersten Indy-500-Sieg eines seiner Autos. Harry Miller war ein Künstler und ein Kunsthandwerker, überzeugt davon, dass die Technik so elegant sein sollte wie die umgebende Karosse. Ein Erfinder. Einer, der die Spielregeln änderte – beispielsweise mit Frontantrieb und Vierradantrieb im Motorsport. Auch war er der erste US-Konstrukteur, der reine, für den Sport maßgeschneiderte Rennwagen in Serie herstellte. Abgesehen vom Gießen des Blocks und der Zündanlage wurde praktisch jedes Teil firmenintern hergestellt. Genau genommen siegte bereits 1922 ein Miller- Motor – in einem Duesenberg – beim Indy 500; und beim selben Event, über hundert Jahre nach Millers Geburt, triumphierte 1976 ein Doppelnockenwellen-Vier-Ventiler, den Ex-Mitarbeiter aus einem Miller-Bootsmotor entwickelt hatten. A Leo Goossen und der frühere Vorarbeiter Fred Offenhauser führten die Firma nach dem Konkurs in der Wirtschaftskrise fort. Als Offenhauser. Unvergessen ihr Vierzylinder ‚Offy‘, Miller-Derivat, 25-facher Sieger von Indianapolis. In den 55 Jahren dieser Triumphe schaffte es Miller nur zwölf Mal nicht auf die oberste Stufe des Treppchens; zehn Mal nicht bis zum Titel der US-Meisterschaft. In ...
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