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... ein wenig in den Schatten – auch schon bei der Entwicklung, was den Elite im Alltag extrem unpraktisch machte. Bei der Präsentation 1957 war der Elite ein wahrlich revolutionäres Auto. Mit Glasfaser- Monocoque – keinem Chassis –, sondern einem von Colin Chapman entworfenen Fahrwerk mit Einzelradaufhängung, Scheibenbremsen an allen Rädern und 1216-ccm-SOHC-Vierzylinder, der 75 PS (netto) leistete. Die Karosserie des Elite, gezeichnet von dem Buchhalter Peter Kirwan-Taylor mit dem Ex-Ford-Designer John Frayling, war wunderbar sauber und unauffällig. Dass das Gros der Elite- Karossen im Filton-Aerodrome-Werk der Bristol Aircraft Company gefertigt wurde: passte. Doch auch wenn die Elite-Karosserie ein Meisterwerk in puncto Design und struktureller Festigkeit war, hatte sie auch Nachteile: Die Herstellung war sehr arbeitsintensiv und deshalb extrem teuer. Und während man ja durchaus damit durchkommen mag, Premium-Preise für ein Luxusprodukt zu verlangen, war der Elite alles andere als luxuriös. Seine Käufer bekamen letztlich einen nackten, als Coupé verkleideten Rennwagen. Und so konnte sich der Elite zwar einen begeisterten Kundenkreis sichern, doch Geld verdient hat Lotus mit dem Modell nie wirklich. Deshalb der Elan. Deshalb das Hindernis – und zugleich das Gepäck der Vergangenheit. Eine harte Herausforderung, nicht nur für Buchhalter. ...
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