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... British Motor Corporation, Leonard Lord und George Harriman, umzugehen hatte. Anders ausgedrückt: Er wusste, was für ein Auto MG bauen musste und wie er es verwirklichen konnte. Seine Mannschaft war erstklassig. Chefingenieur Syd Enever überwachte das Projekt, und der Chef-Designer Don Hayter entwarf die Karosserie. »Ich habe jede einzelne Linie persönlich gezeichnet«, sagt er. »Alle Formen sind auf der Basis von 1:4-Modellen entstanden.« Der Grund hinter der Entstehung des MGB – der intern den Codenamen EX214 trug, später aber als ADO23 in den Modellplänen von BMC stand – war ein einfacher: die Ablösung des MGA, der über 100.000 Mal verkauft worden war, aber laut Thornley ein nicht gut durchdachtes Produkt darstellte, mit dem man überstürzt in Produktion gegangen war. Nichtsdestotrotz war er ein wunderschöner Wagen. Aber er war weder geräumig noch gemütlich genug für den weniger ehrgeizigen Sportwagenkäufer, und er hatte im Triumph TR4 und im Sunbeam Alpine starke Konkurrenten. Um das Pendel wieder für den MG ausschlagen zu lassen, musste der EX214 geräumiger, schneller, attraktiver und einfacher zu bauen sein. Am wichtigsten aber war: Er musste einer größtmöglichen Käuferschaft gefallen und auf lukrativen Exportmärkten hohe Verkaufszahlen erzielen. Nicht mehr und nicht weniger. Mit diesem Ziel vor Augen baute Enever ein ...
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