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... Baraccas Pferd hatte beide Hinterläufe auf dem Boden und der ausladende Schweif zeigte nach unten. Das Ferrari-Pferd war mehr »rampante«, es balancierte auf einem Bein und sein dünnerer Schwanz wehte schwungvoll nach oben. Auf den Renn-Alfas erschien das Pferd auf einem Wappenschild in Gelb, der offiziellen Farbe von Modena, darüber die italienische Trikolore als dünne angewinkelte Streifen. Zu beiden Seiten des auf dem Boden stehenden Pferdebeins stehen die Buchstaben S und F für Scuderia Ferrari. Der gelbe Hintergrund ist bis heute Teil der Ikonografie von Ferrari. Während des Zweiten Weltkriegs produzierte Ferrari in seiner Fabrik kleine Vierzylinder-Flugzeugmotoren und benzinbetriebene Schleifmaschinen. 1943 wurde ein Teil der Produktion in eine zweite Fabrik in der 17 Kilometer entfernten Kleinstadt Maranello verlagert, die schon bald als Heimat aller Ferrari-Automobile Berühmtheit erlangen sollte. Das erste Auto, das den Namen des Meisters und das rechteckige Emblem tragen sollte, nahm 1946 Gestalt an und debütierte 1947 auf der Rennstrecke von Piacenza. Der kleine Ferrari 125 mit 1,5-Liter-V12-Motor führte das 30-Runden-Rennen drei Runden vor Schluss an, wurde aber durch das Versagen der Benzinpumpe zum Stehen gebracht. Zwei Wochen später gewann der 125 den GP von Rom – eine Legende war geboren. Es folgten 70 Jahre mit 16 ...
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