Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... zugedacht – der Elfer mit dem berühmten »Bürzel« war also die Startrampe. Die erste Raketenstufe des RSR zündete über einen 2806 cm3 großen Sechszylinder-Boxer. Später bohrte man ihn um drei Millimeter auf 95 mm auf – was den Hubraum bei unverändert 70,4 mm Hub auf 2994 cm3 anhob. Als Folge stieg die Leistung von 300 auf 315 PS bei 8000/min. Porsche wollte 1973 nicht gegen seine Kunden antreten und nannte den RSR daher für die Sport-Prototypenklasse. Die war damals die Domäne von Ferrari, Matra und Mirage. Doch den Stuttgartern gelangen Achtungserfolge – wie der Gesamtsieg bei der Targa Florio. Unser Fotoauto trägt die VIN-Nummer 911 360 0686, einer von acht RS 2.7, die von der Produktionslinie abgezweigt und an die Porsche Rennabteilung geliefert wurden. Zwei davon wurden zu Rallyeautos, die übrigen sechs waren für die Rundstrecke vorgesehen. Als unser Titelheld dort im Februar 1973 eintraf, wurde er als »R7« vermerkt. Die Karosseriestruktur blieb zwar weitgehend erhalten, aber das Fahrwerk den Anforderungen des Renneinsatzes angepasst. Die Gummigelenke wurden durch metallische Uniball-Gelenke ersetzt. Über verstellbare Abstützungen der vorderen Federbeine ließen sich Sturz und Nachlauf einstellen, und zur Tieferlegung des Fahrwerks brachte man die Achsschenkel etwas höher am Federbein an. Die serienmäßigen Drehstabfedern erhielten ...
Kommentare