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... der ACO die Nennung, unter der Bedingung, mit Hilfe des Preisgelds die Schulden hinterher zu begleichen. Was Porsche brav erledigte. Doch zurück zu Gijs und zum leidigen Thema Getriebe. »Das synchronisierte Porsche-Getriebe war nie sehr gut. ‚Seien Sie etwas nett zum Getriebe‘, bat uns damals Ernst Fuhrmann, der gerade vom Chefentwickler zum Porsche-Vorstandschef befördert worden war. ‚Aber ansonsten fahren Sie so schnell wie möglich und versuchen, Zeit in den Kurven gut zu machen.‘ Also fuhren wir volle Kanne, 24 Stunden lang, wie es heute üblich ist. Wir drehten den Motor ständig bis 8200, doch nichts ging kaputt.« Wir sind bei Le Mans Classic, und bevor die Rennen starten, gibt es die Chance, zusammen mit anderen historischen Le Mans-Helden ein paar schnelle Demo-Runden zu drehen. Einige von ihnen fahren eher gemächlich, sodass sich der 75-jährige van Lennep mit einem rotzigen Knurren aus den offenen Ansaugtrompeten des Boxers locker an ihnen vorbeiquetscht. Da die Werkswagen als Prototypen liefen, durften sie über Gasschieber statt einschnürende Drosselklappen Luft im Überfluss ansaugen. Gerne würde ich jetzt selber fahren, aber Beifahrer jenes Mannes zu sein, der Le Mans zweimal und die letzte »echte« Targa Florio auf einem Auto gleichen Typs gewonnen hat, ist auch die Erfüllung eines Traums. Wir stehen in einer langen Schlange vor der Einfahrt ...
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