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... Doppelsieg. Von da an werden Porsche-Erfolge in der 1,5-Liter-Klasse geradezu Dauerergebnisse in Le Mans. Die silbernen Flitzer aus dem Schwabenland können durch ihre Zuverlässigkeit immer wieder auch vordere Plätze im Feld der ›Großen‹, der Jaguar, Ferrari und Aston Martin, verbuchen: 1955 vierter/fünfter/sechster Gesamtrang, 1958 sogar dritter. Dennoch: Es sind lediglich Ehrenplätze, die von Presse und Öffentlichkeit mit wohlwollender Anerkennung registriert werden: Schulterklopfen und »Gut gemacht, mit so wenig Hubraum so weit vorne ...« Also immer nur die zweite Geige spielen? Das wird anders, als ein ehrgeiziger junger Ingenieur 1965 die Leitung der Entwicklungsabteilung übernimmt: Ferdinand Piëch. Es gelingt ihm, seinen Onkel, Ferry Porsche, dafür zu gewinnen, die Mittel einzusetzen, die notwendig sind, um das ganz große Ziel zu erreichen: Gesamtsieg in Le Mans! Von Stufe zu Stufe wird mit neuen Renngeräten Motorvolumen, Zylinderzahl und Power gesteigert, bis man dort angekommen ist, wo die Musik spielt. 1969 verbucht der Typ 908 einen Sieg nach dem anderen – Brands Hatch, Monza, Targa Florio, Spa, Nürburgring – und erringt damit die Sportwagen-Weltmeisterschaft, doch ausgerechnet in Le Mans hat nach einem dramatischen Schlussduell noch ein bulliger Ford die Nase vorn. Erst im folgenden Jahr werden die Anstrengungen endlich belohnt: Hans ...
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