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... bis hin zu Serienautos. Dass die Kollektion noch besteht, obwohl Karmann 2009 Insolvenz anmeldete, ist zwei Umständen zu verdanken: Erstens gehörte die Kollektion nie zur Insolvenzmasse und zweitens kaufte VW sie in zwei Partien – in der ersten waren alle Stücke, die mit dem VW-Konzern zu tun hatten (VW, Porsche, Audi, DKW), die zweite beinhaltete auch die Exemplare von Fremdfirmen, für die Karmann einst Karosserien herstellte. Nur etwa ein Drittel der Sammlung kann heute besichtigt werden – unter Umständen, denn man muss schon eine Werksbesichtigung in Osnabrück in Kauf nehmen. Dann kann zum Beispiel der Prototyp des Karmann Ghia Coupés aus dem Jahr 1953 von Luigi Segre bewundert werden – ein Entwurf, den Wilhelm Karmann auf eigene Kosten und eigentlich als Cabrio beim italienischen Chef der Designerschmiede Ghia bestellte und der schließlich sogar den mächtigen VW-Chef Nordhoff überzeugte. Nicht weniger interessant das »Hebmüller« - Cabriolet – Karmann profitierte von der Vernichtung der Firma Hebmüller durch einen großen Brand, indem er den Auftrag zum Bau der Käfer Cabrios bekam. Um noch vorhandene Karosserieteile zu verarbeiten, baute Karmann 1952 tatsächlich noch zwölf Exemplare der Hebmüller-Zweifenster-Cabrios. Zu bewundern ist der noch bügellose Prototyp des ersten Golf Cabrios, genannt Typ A1C; die beiden DKW ...
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