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... 1957 war er zu Ferrari gewechselt, wo er Erfolgsautos am laufenden Band kreierte: den 250 GT SWB, den 250 Testa Rossa und den 250 GTO, um nur drei zu nennen. Im Herbst 1961 sah Bizzarrini sich in einen Protest mehrerer leitender Mitarbeiter verwickelt, der als Palastrevolte bekannt wurde und in dessen Verlauf einige von Ferraris Topmanagern das Unternehmen wegen des Rausschmisses des Verkaufsdirektors verließen. Äußert verärgert über die Revolte entließ Ferrari kurzerhand alle Protestler. Bizzarrini blieb nicht lange arbeitslos, denn er konnte sich bei den italienischen und internationalen Autobauern schnell als freiberuflicher Entwickler von GT-Wagen etablieren. Als Erstes kam ATS, dann Iso und ASA, später Ferruccio Lamborghini, für den er einen V12- Motor entwarf. Bizzarrinis Beratertätigkeit bei Iso dauerte von 1962 bis 1965, danach baute der Ingenieur Sport-, GT- und Rennwagen mit US-Motoren unter seinem eigenen Namen. Darunter drei Mittelmotormodelle: den P 538, das Ducad’Aosta-Unikat und den verrückten dreisitzigen Manta von ItalDesign, der 1968 in Turin debütierte. Kurz nach der aufsehenerregenden Vorstellung des Manta steuerte Bizzarrinis Firma wegen der Finanzmanöver zweier Aktionäre in die Pleite. Der Ingenieur hatte kaum über den plötzlichen Bankrott seiner Firma nachgedacht, als AMC sich bei ihm meldete. »Wir trafen uns, um meine ...
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