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... Seine Weisungen fallen auf so fruchtbaren Boden, dass sein Schützling, den er bei der Mille Miglia 1953 als Beifahrer zum Klassensieg fuhr, bald im Cockpit der neuen Mercedes-Silberpfeile sitzen kann. Er selbst zeichnet sich mehrfach aus, wenn ein Sportwagen-Team kurzfristig einen erfahrenen Piloten suchen muss: Osca (I), Lotus (GB), Borgward (D). Auch Mercedes hat ihn nicht vergessen: in Le Mans 1955 ist er Reservefahrer, bei der Mille Miglia des folgenden Jahres fährt er einen Werks-220a im strömenden Regen zu einem hervorragenden 26. Rang im Gesamtklassement. Vielversprechend ist danach die Verbindung mit dem Wiener Juwelier. Dieser gönnt sich zunächst einen Porsche 550, dann 1957 einen Ferrari TRC (4 Zyl., 2 L), und Erwin Bauer tritt mit ihm am Nürburgring und in Le Mans an. Ein Jahr später eine weitere Stufe: Aus Maranello wird ein nagelneuer Zwölfzylinder geliefert – 3 L, 300 PS! Jetzt sind die beiden da angekommen, wo die Musik spielt. Bei den 1000 Kilometern in der Eifel liegen sie gegen Ende auf dem Platz 10, vor ihnen nur die Werkswagen von Aston Martin, Ferrari, Jaguar und Porsche. Stirling Moss geht als überlegener Gesamtsieger durchs Ziel, doch das Reglement schreibt vor, dass auch die Klassensieger die volle Distanz von 44 Runden absolvieren müssen. Als der Testa Rossa auf die Zielgerade kommt, liegt fast auf gleicher Höhe ein Porsche, ...
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