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... das Ganze verdichtet sich zu einem handlichen Zweisitzer mit Fetzendach. Dabei ist es egal, ob mit geöffnetem Dach oder mit zugezogener Mütze – der Spider hat eine hinreißend klare Linie, ist ein echter Hingucker. Das Verdeck kommt ohne schwere Mehrlagen-Dämmung oder gar kräftezehrende Elektro- Unterstützung aus. Geübte werfen die Dachkinematik einhändig in weniger als drei Sekunden nach hinten, sofort legt sich die Kapuze ganz unauffällig und nahezu bündig in ihr Fach hinter den Sitzen. Ein winziges, einsteckbares Windschott sperrt danach die schlimmsten Fahrtwindwalzen aus dem Cockpit aus – so klappt die Frisur wenigstens nicht bereits ab Tempo 80 nach vorn. Minimale Konstruktion, minimaler Aufwand, maximale Offenheit – besser geht’s nicht! Zugegeben, die technische Basis für den so simplen wie wirkungsvollen Frischluftspaß hat Mazda mit dem MX-5 gelegt. Fiat schnappt sich das rassige Ergebnis der Kooperation und verbaut dann eigene Motoren, passende Elektronik und das dazugehörige Interieur. Aber erst Haustuner Abarth holt dieses entscheidende Quäntchen Rasse aus der Basis und prägt einen ganz neuen Charakter. Ist der Fiat 124 ein tolles Jedermann-Freizeitmobil, geht der Abarth als waschechte Fahrmaschine für Kenner durch. Kein Wunder, der Abarth 124 ist ganz ähnlich prall gebaut wie sein berühmtes Vorbild 124 Rally Sport ...
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