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... zu fahren versuchte.« Fährt man in einem italienischen Team schneller als die Italiener, kann das zu Problemen führen. »Doch während eines Serviceaufenthalts in der zweiten Nacht tauchte plötzlich Daniele Audetto an unserem Wagen auf. »Wir haben da ein kleines Problem«, sagte er. Wir verstanden nicht. »Also, wenn ihr Zweiter werdet«, erklärte er, »dann verliert unser Fahrer Maurizio Verini zu viele Punkte in der italienischen Meisterschaft. Wäre es für euch ein großes Problem, wenn ihr euch zurückfallen lasst?« Walter, da brauchte ich ihn gar nicht erst anzublicken, gefiel diese Ansage nicht. Er hasste Stallorder. Der FIAT- Chef war sichtlich nervös. »Ihr seid viel zu schnell unterwegs gewesen«, sagte er, »viel zu schnell. Wie soll Verini euch denn jetzt noch einholen?« »Keine Sorge«, gab ihm Walter zur Antwort, »wir regeln das.« »Und wie?«, fragte Audetto. »Ganz einfach«, sagte Röhrl, »wir bleiben einfach vor dem Ziel der letzten Prüfung stehen.« Wen wir bei unserem schlauen Geheimplan natürlich außer Acht gelassen hatten, waren die Tifosi. Als wir 300 Meter vor dem Ziel stehen blieben und der FIAT-Mitarbeiter uns unsere »Standzeit« mit der Stoppuhr in der Hand anzeigte, kamen plötzlich etwa 50 Zuschauer angelaufen. Sie wollten die beiden Deutschen in »ihrem« FIAT mit aller Macht über die Sonderprüfungsziellinie schieben. Die Tifosi ...
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