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... dazu 20.000 australische Dollar und einen Bankmanager (!) in die Kolonien nach Australien, um die Union Bank und 1840 die South Australian Banking Company zu gründen. Bis 1843 erwarb er 11.000 Hektar Land im Barossatal und entsandte dann seinen 19-Jährigen Sohn John nach Australien, um sein dortiges Land zu verwalten. Nach dem Verkauf seines englischen Besitzes folgte der Vater acht Jahre später nach »Down Under«. Der religiöse George Angas ermutigte Gleichgesinnte, in die Kolonien auszuwandern. Darunter viele preußische Altlutheraner, die vor religiöser Verfolgung durch Friedrich Wilhelm III. fliehen mussten. Für eine kostenlose Überfahrt nach Australien verpflichteten sie sich als Gegenleistung, auf Angas‘ Land zu arbeiten. Und natürlich gehörten die Schiffe, mit denen die Auswanderer reisten, zur South Australian Company ... Charles Howard Angas – Johns Sohn und Enkel des Gründers –, geboren 1861 in London, übernahm den Aufbau des landwirtschaftlichen Imperiums nach dem Tod des 90-Jährigen Großvaters 1879. Die Zeitung »Adelaide Advertiser« schrieb dazu: »Was JH Angas für seinen Vater war, ist sein Sohn Charles für ihn«. Anfang 1909 reiste Charles mit seinen Söhnen Ronald und Dudley nach England, um Zuchtbullen für seine Herde zu kaufen – und um seinen neuen Rolls-Royce in Empfang zu nehmen. Rolls-Royce sah in dem reichen Kolonialisten ...
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