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... konnte? Durch Vergleich auf jeden Fall nicht. Ähnlicher Unsinn zieht auch durch unsere automobilen Kreise: Da gilt es ja grundsätzlich als Tugend, ein Auto aus Erstbesitz zu haben. Warum? Weil die Historie damit besser nachvollziehbar ist. So eine Historie ist tatsächlich bei vielen Autos entscheidend. Zum Beispiel Alfa Romeo TZ1 oder GTA, Aston Martin DB4 Zagato und viele Ferraris, deren Herkunft nicht ganz geklärt werden kann. Oder umgebaut wurden. Wichtig ist vor allem die Belegbarkeit der Geschichte, die aber auch bei einem Auto, welches durch mehrere Hände gegangen ist, gegeben sein kann. Nun wird aber jeder zweite alte Porsche, jeder Kadett, gepriesen als »Auto aus Erstbesitz«. Was sagt uns das tatsächlich? Nichts, denn solche Autos wurden vielleicht in den Familien gehalten, aber damit nicht zwingend gut behandelt. Bei diesen, mehr oder weniger häufigen Klassikern, ist nicht die Anzahl der Vorbesitzer entscheidend, sondern Originalität, Zustand oder eine gewisse Einsatzfähigkeit. Was habe ich von einem MG B, der zwar original ist, geringe Laufleistung ausweist und aus Erstbesitz ist – den ich als potenzieller Käufer aber weder besitzen noch fahren kann, ohne sofort den Wert zu mindern? Ebenso gern wird die Seltenheit eines Autos erwähnt. (Ja, auch von mir). Was sagt uns die Erwähnung? Zumindest, dass der Nachbar es nicht kaufen kann. (Was ihm ...
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