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... Rivolta der gleiche Respekt wie Ferruccio Lamborghini. Denn 1962 präsentierte Iso Rivolta stolz seinen ersten GT, den IR 300, ein elegantes 2+2 Coupé. Das Chassis stammte von Giotto Bizzarrini, dem erfolgreichen ehemaligen Ferrari-Ingenieur, die Karosserie entwarf Giorgetto Giugiaro. Als Antrieb kam jedoch kein aufwendiger italienischer Motor zum Einsatz, sondern ein 5,4-Liter V8 von Chevrolet, der leistungsstark und dennoch zuverlässig war. Und mit genau dieser Zuverlässigkeit wollte Renzo Rivolta seine Marke von denen aus Modena und Maranello unterscheiden. Man erzählt sich, dass sich Rivolta bei Probefahrten mit potenziellen Kunden auf die Suche nach Autos aus der Emilia-Romagna machte, um sie mit rücksichtsloser Verfolgung zum mechanischen Defekt zu zwingen. Die Notwendigkeit für eine Rennversion – analog dem Bentley-Motto »win on sunday, sell on monday« – war offensichtlich. An der Automesse in Turin auf dem Iso Rivolta Stand daher ein Iso A3/C (Corsa), ein Rennwagen mit Gitterrohrrahmen und unlackierter Aluminiumkarosserie, während Bertone auf seinem Stand die zivilisiertere Variante A3/L (Lusso) lancierte. Beim nur 1000 Kilo leichten A3/C war der 400 PS-V8 40 Zentimeter weiter nach hinten verlegt als beim späteren Serien-Grifo, was eine bessere Gewichtsverteilung und einen niedrigeren Schwerpunkt zur Folge hatte. Beim 24-Stundenrennen von ...
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