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... der 60erund 70er-Jahre einen Namen gemacht. Einer jener zahlreichen unbeachteten Helden, die ihr ganzes Leben lang Rennen fuhren, ohne in der Spitze anzukommen. Stronach fuhr Formel 2, 4 und Formel 5000, beliebte Kategorien in der überbevölkerten englischen Szene dieser Jahrzehnte, an denen sich auch berühmtere Fahrer beteiligten. Er fuhr Einsitzer von Eagle und Kincraft, gewann das eine oder andere Rennen, galt aber eher als talentierter Ingenieur. Irgendwann in den frühen Sechzigern beschloss er, seinen eigenen Rennwagen zu bauen. Er wollte ein leichtes, schnelles Auto mit Mittelmotor. Und er wollte ein Coupé, was ungewöhnlich für eine Zeit war, in der die meisten Rennwagen mit einer derartigen Konfiguration Barchettas waren. Um 1962 herum begann Stronach mit dem Bau eines Rohrrahmens aus Stahl, dem er die modifizierte Frontpartie eines Cooper-Jaguar Mark II verpasste, die er direkt von John Cooper bekommen hatte. Es dauerte zwei Jahre, bis der Wagen fertig war. Kein Wunder, musste Stronach doch parallel seine Rennen fahren. Außerdem fertigte er das Auto komplett von Hand. Er entwarf den Gitterrohrrahmen, schweißte ihn selbst zusammen und baute eine komplette Karosserie. »Er stattete das Auto sogar mit einem integrierten Heckspoiler aus«, sagt van der Linden. »Es war das erste Auto, das so was hatte.« Ein paar bereits existierende Teile hat ...
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