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... an, die ungefederte Masse an den Achsen zu reduzieren. Außerdem wollte man die 16-Zoll-Stahlfelgen durch solche aus Leichtmetall ersetzen, was eine Gewichtsersparnis von drei Kilogramm pro Rad bedeuten sollte. Für Ferry Porsche bot sich obendrein die Gelegenheit, die neuen Räder als gestalterisches Element auszulegen. »Während sich unsere Konstruktion der Form der ausgelaufenen Serienfahrzeuge gut anpaßte, wirkt die von Herrn Porsche jun. entwickelte Form für das neue Fahrzeug harmonischer«, lautet ein Auszug aus einem Protokoll vom 4. Mai 1965, in dem es um die finale Gestaltung des Rades ging. Jedoch, den Ansprüchen Porsches war nicht so leicht Genüge zu tun. Gegossene Aluminiumräder erfüllten seinerzeit nicht die technischen Anforderungen hinsichtlich ihrer Belastund Haltbarkeit. Trotz hoher Kosten und konstruktiv bedingten Startschwierigkeiten gelang es Porsche aber 1967, den ersten 911 S serienmäßig mit Leichtmetallrädern auszuliefern. Damit begann die Erfolgsgeschichte der geschmiedeten Fuchsfelge. Der Schmiedevorgang gibt dem Rad die speziellen Eigenschaften, die es unverwechselbar im Gebrauch machen. Durch die hochverdichtete Aluminiumlegierung können die Wandstärken deutlich dünner ausfallen. Das bedeutet einen Gewichtsvorteil von 30 bis 40 Prozent gegenüber dem Gussrad. Das verdichtete Material ist darüber hinaus viel zäher ...
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