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... TRI!X Vor 60 Jahren kam dieser Schwarz-Weiß-Film auf den Markt – bis heute wird er produziert und Profis schwören auf ihn. OCTANE: Der Kodak TRI-X s/w wird 60 Jahre alt – hat dieses analoge Fotomaterial heute überhaupt noch Bedeutung? Johannes Huwe: Oh ja. Es ist nach wie vor der bedeutendste Schwarz-Weiß-Film und Leica legt ihn immer noch den Kameras bei. Er eignet sich hervorragend für Dokumentationen und bietet eine schöne optische Wirkung. Außerdem ist er fehlertolerant, das heißt er verzeiht sogar 2-3 Blenden falsche Belichtung. OCTANE: Fotografieren Sie lieber mit alten Filmen oder digital? Johannes Huwe: Ich benutze noch zu 80 Prozent die herkömmlichen Filme. Man beschäftigt sich viel intensiver mit dem Motiv, wenn man es nicht sofort kontrollieren kann wie bei digitalen Kameras. Das ist zwar eine Verlangsamung, aber die kommt dem Foto meiner Meinung nach zugute. Die Bildsprache ist lebendiger und wird durch die alten Filme einfach schöner. Das kann man sehen. OCTANE: Wo liegt der Reiz, die Rennen in Pendine Sands s/w zu fotografieren? Johannes Huwe: Pendine Sands ist ein sehr historischer Ort für Sandstrecken-Rennen, vergleichbar nur mit Bonneville in Utah. Es gibt eine meilenweite, gerade Strecke, auf der alte Automodelle fahren. Dafür ist ein Schwarz-Weiß-Film das perfekte Stilmittel, mit dem eine Analogie zwischen Bild und Objekt ...
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