Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... von 1986: Wer erinnert sich nicht an den Audi 100 Quattro, der eine Skisprungschanze hinauffährt? Pilotiert von Harald Demuth. »Ich war schon immer ein begeisterter Motorsportler«, sagt er. »Mit zehn, zwölf Jahren fing alles an. Mein erster Held war Graham Hill in der Formel 1. Ich habe in der Schule überall herumerzählt, dass ich eines Tages ein berühmter Fahrer sein würde. Sie haben alle gelacht.« Heute lacht niemand mehr, auch wenn er vielleicht nicht international berühmt wurde. »Ich habe mit Sportlimousinen angefangen, das ist der billigste Weg ins Geschäft, bin Bergrennen und Slaloms gefahren. Rallyes auch, aber die waren teuer. Damals war hier noch die Grenze zum Ostblock. Die Gegend war leer. Kieswege im Wald, keine Polizei. Ein großartiges Übungsfeld für die RAC-Rallye.« Das zahlte sich später aus, denn Demuth machte die RAC-Rallye zu seiner eigenen Veranstaltung. Zunächst 1974 für Toyota, später für Audi – 1982 wurde er Zweiter hinter Hannu Mikkola – und schließlich drei Jahre für das Audi-Quattro-Team des Engländers David Sutton in der Gruppe B, einschließlich des letzten Gruppe-B-Auftritts des Quattro 1986. Wie Demuth sich erinnert, war es Walter Röhrls wachsender Erfolg, der Audi veranlasste, das Rallyeteam aufzustocken. Sein Wechsel von Toyota zu Audi erfolgte etwa zu der Zeit, als erste Gerüchte über dieses Vorhaben aufkamen. ...
Kommentare