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... der Marke Jeep hat Fiat einen Glücksgriff getan. Während sich die beiden Konzernschwestern Dodge und Chrysler für den europäischen Markt kaum adaptieren ließen und folgerichtig wieder aus der Alten Welt verschwunden sind, ist Jeep marktübergreifend bekannt und beliebt. Bevor die SUVs den Markt eroberten und Audi seinen Quattro-Antrieb mit einer Skisprungschanze populär machte, war Jeep ein Gattungsbegriff für Allradautos. Das verdankte die Marke dem Erfolg seines Ur-Modells, dem Willys Jeep, der vor 75 Jahren seine Karriere bei der US Army begann. Das feiert der FCA-Konzern mit einer Palette an Sondermodellen, verbunden mit Wachstumsambitionen für die Zukunft. Die sieht bei einer geplanten Absatzzahl von 30.000 pro Jahr in Deutschland vergleichsweise bescheiden aus. Schließlich ist Jeep mit 1,2 Millionen Fahrzeugen pro Jahr die erfolgreichste Allradmarke der Welt. Obwohl Urvater Willys quasi mit Kriegsende eingestellt wurde, war sein Armee-Nachfolger M38A1 noch bis 1971 im Dienst. Als legitimer, ziviler Enkel gilt heute der Wrangler. Zu Willys Geburtstag hat Jeep deshalb sogar ein Konzeptfahrzeug auf Basis des Wrangler 75th Salute. Puristisch wie ein Willys ohne Türen, B- oder C-Säule, mit einem Reserverad am Heck, runden Außenspiegeln und natürlich oliv lackiert. Das Konzeptfahrzeug wurde im selben Werk in Toledo, Ohio Jeep – die Legende lebt ...
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