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... starren Hinterachse vonstatten geht. Es dürfte kaum verwundern, dass das Vorwählgetriebe von Wilson, das in den 1930er-Jahren in vielen Luxusautos zum Einsatz kam, aus der Feder desselben Mannes stammte. Darüber hinaus ist der Motor vom Fahrwerk durch einen Hilfsrahmen getrennt, der mit Schraubenfedern seitlich am Hauptrahmen befestigt ist. »Für so ein altes Auto fährt er sich ausgesprochen weich«, sagt Brawn. Und Parrott erklärt mir später: »Der Designer Walter Wilson ist sehr stark auf die damaligen Bedürfnisse eingegangen. Er fand heraus, dass die Autofahrer weniger Vibrationen und einen weicheren Fahrkomfort haben wollten.« Aber darüber später mehr. Zunächst etwas Historie. Walter Gordon Wilson gründete die Firma in London, wo er gemäß seinem Enkel ab 1900 die ersten 50 bis 60 Exemplare des Autos baute und dabei 25 Patente entwickelte. Wilsons guter Freund Percy Pilcher war nicht im Automobilbau tätig, doch Wilson verhalf ihm posthum zu Ehren. Pilcher war Ende 1899 bei einem Segelflugunfall in Stanford Hall in Leicestershire ums Leben gekommen. Wilson hatte einen Motor für den Gleiter entworfen, doch ein erst in letzter Minute entdeckter Defekt ließ das Segelflugzeug ohne den Motor abheben. Wäre das Ganze nicht so tragisch verlaufen, hätten die beiden drei Jahre vor den Gebrüdern Wright als die Pioniere der motorisierten Luftfahrt ...
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