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... kalte Wintermorgen, an dem wir uns treffen, kann Ross Brawn in seiner dicken fellgefütterten Lederjacke nichts anhaben. Er ist locker drauf, hellwach und begrüßt mich freundlich. Er macht den Anschein eines fokussierten, geradlinigen Menschen, so wie man es von einer Person mit seinem Werdegang und seinem Ruf erwartet. Und wenn es einen ganz besonderen Charakterzug an ihm gibt, dann ist es seine entwaffnende Bodenständigkeit. Ohne Umstände hüpft er auf den Beifahrersitz meines Wagens und dirigiert mich zu seiner nur wenige Minuten entfernten Autosammlung. Es ist ein nichtssagendes Industriegebiet, zu dem Fotograf Andy und ich eingeladen sind. Mit einem wärmenden Kaffee in der Hand fällt unser Blick im Inneren der Halle auf eine Reihe verhüllter Autos – die Stars von Brawns persönlicher Sammlung. »Ich neige dazu, Autos von Herstellern zu sammeln, mit denen ich zu tun hatte«, sagt er lachend und fragt, ob wir erkennen können, was sich unter den Abdeckungen befindet. Wir entdecken die Umrisse eines Ferrari 288 GTO und eines F40 – »groß- artig auf der Strecke, wenn man so was mag, aber zu schnell für die Straße« – sowie mehrere Jaguar E-Types und einen Mercedes 300 SL Gullwing. Alles Autos, die an seine Erfolge erinnern. An die Dominanz von Ferrari in der Formel 1 mit sechs aufeinander folgenden Konstrukteurstiteln von 1999 bis 2004 sowie fünf Fahrertiteln ...
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