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... Erfolg des neuen 1100er führte schnell zu Interesse bei allen großen italienischen Carrozzerie. Wie üblich nahm man sich die sportlichere Variante TV als »Rolling Chassis« vor und konstruierte ein schnittiges Design für die brave Limousine, von der es ab Werk noch einen Kombi »Familiare« und einen Spyder »Trasformabile« gab. Ghia und Co. bauten Coupés mit flachen Grills, ausgeprägten Kotflügeln und Heckflossen sowie einer rassigen C-Säule. Abgesehen vom Grill erkennt man das Design genauso in einem Karmann Ghia aus dieser Zeit. Die Vorteile durch die Verwendung von Motor und Großserientechnik bei identischem Radstand lagen auf der Hand: Jeder Fiat-Händler konnte die schicken Coupés auf seine Hebebühne nehmen und warten. Wenn man die neuen Coupés generell und dann ihre Vielfalt im Speziellen sieht, mag man kaum glauben, dass darunter die 1100er Limousine steckt. Trotzdem wirken einige Karosserien kreativer, mutiger und innovativer als andere. So ist der Ghia eher ein Sportler, der Vignale vor allem ein Macho und der Boano fast schon ein Grandseigneur. Der Moretti-Entwurf überrascht mit einer Heckklappe und der Fissore trägt irgendwie englische Züge im Blech. Inspiration gab es also reichlich, über den Erfolg kann man nur spekulieren. Vom Fiat 1100 TV Ghia auf den vorderen Seiten wurden sechs Stück gebaut, von den anderen Karosserien wird es vermutlich auch ...
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