Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... wäre das hier unmöglich gewesen.« Dann kam ganz unerwartet die perfekte Lösung. Sie hörte auf den Namen »Targa«. Bei einer Porsche- Konferenz brachte Walter Franz, seines Zeichens Kölner Porsche-Verkäufer, die geniale Idee ein, das neue Modell doch einfach »Targa« zu nennen. Harald Wagner horchte auf. Der Name »Targa« beschwor nicht nur Porsches Rennsporterfolge beim harten Targa Florio-Langstreckenrennen herauf, nein, »targa« war zugleich die italienische Bezeichnung für Schild; zwar nicht für jenen Teil einer Rüstung, den man im Deutschen als »Schild« übersetzt, denn »targa« heißt vielmehr »Plakette«. Aber die Bezeichnung suggerierte Festigkeit und war ideal für eine Überrollschutzvorrichtung. Fortan wurde die Bezeichung Targa zum internationalen Synonym für verantwortungsbewusstes Fahren im Cabriolet. Man darf nicht vergessen, dass 1966 Ralph Naders Buch »Unsafe at any speed« ein Bestseller war. Nader trat damit als Koryphäe der Verbrauchersicherheit und als Anwalt der Konsumenten auf. Ziel seiner Polemik war die Autoindustrie. Im Zentrum der öffentlichen Diskussion stand damals ein Kapitel über die Fahrsicherheit des Chevrolet Corvairs, wobei Nader die Tatsache vernachlässigte, dass die meisten Halter den Reifendruck nicht regelmäßig überprüften – worauf der Wagen in der Handhabung unsicher werden musste. Obgleich das US ...
Kommentare