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... Es geht durch die Gänge nach oben, deren weite Schaltwege langbeinige Cruiser-Fähigkeiten erahnen lassen – sofern ich in der Lage wäre, solche Geschwindigkeiten auf diesem Kurs umsetzen zu können. Ein hartes Unterfangen, denn selbst 4.000 Umdrehungen im vierten Gang sind auf dem nicht gerade optimalen Untergrund der Steilkurve überambitioniert. Und dabei bin ich fast so schnell wie die Testfahrer 1981 an derselben Stelle. Die US-Version scheint jenseits von 4.500 Umdrehungen allerdings am Ende zu sein, obwohl das körnige Auspuffröhren dasselbe bleibt. Immerhin weiß ich aus Erfahrung, dass der DeLorean mit europäischer Ausrichtung erheblich mehr Energie im oberen Drehzahlbereich entwickelt. Mit einem oder zwei Turboladern kann es sogar richtig ansprechend werden, wie nachträgliche Umbauten bewiesen haben. Dem Motor können wir also verzeihen. Aber wie sieht es mit dem Handling aus? Nun, die eifrige, schwerelos anmutende Ansprache eines guten Lotus Esprit findet sich hier nicht. Aber der DMC-12 ist keineswegs ein schwerfälliger Pudding mit einem Stachel im Hintern. Die wechselnden Oberflächen der Piste lassen jegliche Ausrutscher am einen oder anderen Ende übertrieben erscheinen. Bei jeder Neigung, die Pendelbewegung zu verstärken oder abzuheben, wird schnell deutlich: Es gibt keine. Alles, was passiert, ist überschäumende Kraft, wenn die Nase in der ...
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