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... für große Höhen in Auftrag. Avros Chefdesigner, Roy Chadwick, schlug ein radikales Deltaflügeldesign vor, mit dem die erste Vulcan 1952 in den Himmel abhob. Abgeleitet von diesem Bomber sollte ein ziviles Flugzeug, die Avro Atlantic, mit derselben Deltatragfläche, aber einem längeren Flugzeugrumpf entwickelt werden. Doch diese Pläne scheiterten. Die Vulcan diente jedoch bei der Weiterentwicklung zur damals noch nicht so genannten Concorde als fliegender Prüfstand – ausgestattet mit hochentwickelten Versionen der Bristol-Olympus-Motoren. Bei der Verwirklichung des Projekts Concorde spielten zwei deutsche Wissenschaftler im Hintergrund eine wichtige Rolle, obwohl stets die anglofranzösische Kooperation betont wurde. Die Mathematikerin Johanna Weber war eine schüchterne, aber überaus talentierte Frau, ohne deren Zutun die Concorde wohl niemals abgehoben hätte. Mit dem Strömungsexperten Dietrich Küchemann forschte sie im Zweiten Weltkrieg an der Aerodynamischen Versuchsanstalt in Göttingen. 1946 erkannten die britische Besatzungsmacht das Talent der beiden Forscher und bot ihnen Positionen im Royal Aircraft Establishment in Farnborough an. Sie gingen nach England und wurden 1953 britische Staatsbürger. Ihre Windkanalforschung machte Johanna Weber zur Spezialistin für Verwirbelungen. Mit ihrem Kollegen Eric Maskell bewies sie, ...
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