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... wir von Größe – in Form der Autos und in menschlicher Form. Denn unter uns ist der berühmte und dabei völlig unprätentiöse Valentino Balboni – Lamborghinis legendärer Testfahrer, der Bob Wallace als Cheftester beerbt hatte. Wer ihn nicht kennt, könnte ihn leicht für einen der zufälligen Zuschauer aus der Menge halten. Aber hier, in Sant’Agata, ist er ein genauso großer Star wie die drei Miuras, die wir gerade ausladen. Wir haben einen guten Grund, den Mann und diese drei Autos auf heiligem Boden zusammenzubringen: Dieses Jahr feiert der Miura sein goldenes Jubiläum. Bis zum Genfer Automobilsalon im März 1966 gab es kein Auto, das den Begriff Supercar notwendig gemacht hätte. Doch auf dieser Automesse änderte sich das alles. Der Miura war schockierend anders. Die Männer hinter dem Miura waren alle sehr jung, kaum einer älter als 25. Bob Wallace selbst erzählte mir 2001 in einem Interview über das Auto, das er mit den Ingenieuren Gian Paolo Dallara und Paolo Stanzani sowie Bertones Chefdesigner Marcello Gandini außerhalb der Arbeitszeit erbaut hatte: »Wir hatten vor nichts Angst und Dallaras Ideen waren einfach brillant. In Genf brachte [Fiat-Chef] Giovanni Agnelli seine Leute zu unserem Stand rüber und sagte: ‚Das ist die Zukunft.‘ Der Miura hat das Denken aller grundlegend geändert.« Doch mehr dazu später (in drei Interviews mit den Miura- Machern ab ...
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