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... die Autos billig waren und nicht ordentlich gewartet wurden.« Da der Preis dieser Königswellenmotoren inzwischen nördlich der 100.000-Euro-Marke liegt, vertreten clevere Besitzer die naheliegende Meinung, dass man solche Schätze bei Rennen doch lieber zu Hause lässt. Für Wettbewerbe, die nicht unter den FIA-Regularien stattfinden, werden besser andere Motoren eingebaut. Prill glaubt zwar, dass Carrera-Besitzer sich zu viele Sorgen um ihren delikaten Motor machen, trotzdem hat er einen Ersatzmotor für den Alltagsgebrauch entwickelt: ein stößelgesteuertes 356-Triebwerk mit 2 Litern Hubraum und Doppelzündung. Und das ist gar nicht so frevlerisch, wie es sich im ersten Moment anhört. Auch Porsche hat einige Carrera mit zentraler Nockenwelle statt der Königswelle ausgerüstet: den Speedster und den 1600 GT – und zwar für Clubrennen und andere Events für weniger betuchte Enthusiasten. Puristen mögen darüber die Nase rümpfen, doch viele Besitzer wollen einen Motor zum Rannehmen. Prills 150-PS- Antrieb mit Doppelzündung zu einem Bruchteil des Preises des Originals scheint da genau die richtige Lösung zu sein. Weshalb unser Exemplar mit diesem Motor ausgerüstet wurde. Zeit, dem Carrera auf den Zahn zu fühlen. Der Wagen ist makellos, aber unaufdringlich. Er sieht eigentlich nicht nach Rennwagen aus, auch wenn der riesige Tankverschluss mitten auf der ...
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