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... und fahren durch eine imposante, zutiefst italienisch wirkende Kulisse voll alter Bauernhäuser. Man kann es kaum glauben, aber hier begann die Lamborghini-Legende. Lediglich ein dezentes Schild an einer Toreinfahrt in Renazzo di Cento verrät, dass Ferruccio Lamborghini hier geboren wurde. Wir werden herzlich von Fabio Lamborghini und Julius Colletti begrüßt. Der eine ist Ferruccios Neffe, der andere der derzeitige Besitzer des Hofs. Valentino stellt mich vor und schnell unterhalten wir uns alle über den Hof und wie die Dinge »damals, zu Ferruccios Zeiten« waren. Eine simple »Officina Lamborghini«-Plakette über einer Werkstatttür weckt mein Interesse. Julius öffnet den Schuppen für uns und lächelt herzlich, als er Valentinos und meine Reaktion auf den 1954er Lamborghini-Traktor sieht, der hier steht. Noch bevor ich fragen kann, ob er noch funktionsfähig ist, haben meine drei italienischen Gastgeber ihn auch schon zur Begutachtung nach drau- ßen geschoben. Die Einfachheit der Maschine lässt uns demütig werden. Zumal dies wohl exakt jener Ort war, an dem sie erdacht wurde, als Ferruccio vor all den Jahren zu tüfteln begann. Valentino deutet auf den dritten Stock des Gebäudes hinter uns. »Dort oben war Ferruccios Zimmer«, sagt er ehrfürchtig. »Dort hat er davon geträumt, Ingenieur zu werden. Jahre später, als sein Traum Wirklichkeit geworden und ...
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