Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... von Aston Martin war der Lagonda ein echter Viersitzer, mit ausreichend Platz für die beiden Hinterbänkler auf weichen Ledersitzen. Wenn dabei auch die Kopffreiheit etwas zu wünschen übrig ließ und die Kniefreiheit eher knapp bemessen war, so störten sich die meisten doch an einem ganz anderen Aspekt: den feststehenden hinteren Fenstern. Richtig gelesen. Aufgrund der starken Verschmälerung der Karosserie war es unmöglich, die Fenster in die Tür herunterzufahren. Gelöst wurde das Problem mit einer Klimaanlage. Das war nicht unklug, aber doch wie Roulette bei einem handgefertigten Fahrzeug, das sich vor allem an Kunden richtete, die in heißen Gebieten wie dem Nahen Osten verortet wurden. Käufer konnten froh sein, dass sich die vorderen Fenster öffnen ließen, denn auch das galt während der Entwicklung keineswegs als sicher. Bedenken wegen solch trivialer Dinge wie Beinfreiheit oder der Möglichkeit zu atmen, traten gegenüber dem sensorgesteuerten LED-Cockpit aber in den Hintergrund. Der ursprüngliche Plan sah überhaupt keine konventionellen Schalter vor, keine Schieber oder Knöpfe. Stattdessen sollten ausschließlich berührungsgesteuerte »Kreise« den elektrostatischen Widerstand eines Fingers erkennen und als Bedienungselemente fungieren. Doch selbst die Profis des Cranfield Institue of Technology mussten am Ende aufgeben, und so wurde die ...
Kommentare